• header1-1.jpg
  • header1-2.jpg

Konzerte


Die Deutsche Radio Philharmonie mit ihrem Chefdirigenten Pietari Inkinen

Die nächsten Konzerte

Sonntag, 24. März 2019 | 11 Uhr | Congresshalle Saarbrücken
5. MATINÉE SAARBRÜCKEN

Deutsche Radio Philharmonie
Pietari Inkinen, Dirigent
Pinchas Zukerman, Violine

Edward Elgar Konzert für Violine und Orchester h-Moll op. 61
Jean Sibelius Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

 „Pinchas ist eine Legende“ – so Pietari Inkinen – „ich war sein Schüler. Als ich vierzehn war, hat er mich per Videokonferenz von New York aus drei Jahre lang unterrichtet. Persönlich begegnet bin ich ihm aber erst, als ich in Köln studiert habe. Und später habe ich sein Orchester in Ottawa dirigiert und er war Solist. Seitdem arbeiten wir regelmäßig zusammen – er hat unter meiner Leitung viele der großen Violinkonzerte gespielt. Aber das Elgar-Konzert mit ihm zu machen, war immer mein Traum, weil es einen unglaublichen Klang hat. Und Zukerman, fast siebzig, hat immer noch diesen herrlichen, vollen und fetten Ton, den man dafür braucht: Kein anderer spielt mehr so wie er, er hat noch diesen Bezug zur Romantik, was heute leider aus der Mode gekommen ist. Sibelius‘ 2. Sinfonie ist in seiner ‚romantischen Ära‘ und seiner glücklichsten Zeit entstanden. Man spürt zu Beginn förmlich die mediterrane Luft Italiens, wo er mit der Komposition begann; aber die Sinfonie ist auch dramatisch, stark beeinflusst von Anton Bruckner. Und sie endet, ganz untypisch für Sibelius, positiv, im D-Dur-Jubel“. Kein Wunder also, dass man Sibelius‘ Zweite 1902 nach der Uraufführung in Helsinki „Sinfonie der Unabhängigkeit“ nannte.

Konzerteinführung | 10.15 Uhr | Saal Ost Congresshalle
Orchesterspielplatz | 11 Uhr | für Kinder ab 4 Jahren
Sendetermin | Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio
Tickets | SR-Shop im Musikhaus Knopp | Tel. 0681/9 880 880

Mittwoch, 3. April 2019 | 19.30 Uhr | Stadthalle
KONZERT HEIDELBERG - Klassik und Kontraste
im Rahmen des Festivals Heidelberger Frühling

Deutsche Radio Philharmonie
Jamie Phillips, Dirigent
Tatjana Ruhland, Flöte

Joseph Haydn Sinfonie Nr. 6 D-Dur Hob I:6 („Der Morgen“)
David Philip Hefti „media nox“, Musik zur dritten Nachtwache für Flöte und Orchester Uraufführung
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

 „Er liebt kräftige Kontraste und verschmäht bei Gelegenheit auch die intensive Kantilene nicht. Seine Musik ist der steigernden Verdichtung fähig und kann furiosen Drive entwickeln“, schrieb die Süddeutsche Zeitung über den Schweizer Komponisten David Philip Hefti, der im Jahr 2013 den renommierten Komponisten-Preis der Ernst von Siemens Musikstiftung erhalten hatte. Die „kräftigen Kontraste“ liebte ja auch Beethoven, mit dem sich Hefti auch schon kompositorisch auseinandergesetzt hat und „furiosen Drive“ kann man auch bei dem musikantisch-sprühenden, jungen britischen Dirigenten Jamie Phillips bei der Interpretation von Beethovens Schicksals-Sinfonie erwarten. Tatjana Ruhland, inzwischen weltweit gefragt, wird wegen ihrer atemberaubenden Virtuosität auch immer gerne mal als „Paganini der Flöte“ bezeichnet.
Dieses Konzert ist schon ein „Vorgeschmack“ auf das Beethoven-Jahr 2020.

Tickets | Heidelberger Frühling | Tel. 06221/584 00 44

Sonntag, 7. April 2019 | 17 Uhr | SWR Studio, Emmerich-Smola-Saal
3. ENSEMBLEKONZERT KAISERSLAUTERN
Gesellen- und Meisterstücke

Ulrike Hein-Hesse und Christoph Mentzel, Violine, Jessica Sommer und Irmelin Thomsen, Viola, Claudia Limperg und Elisabeth Woll, Violoncello
Moderation: Gabi Szarvas

Ludwig van Beethoven Quintett für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello C-Dur op. 29
Mauricio Kagel Streichquartett Nr. 4
Nikolaj Rimskij-Korsakow Streichsextett A-Dur op. post

Weit spannt sich der zeitliche und stilistische Bogen in diesem Programm aus reiner Streicherkammermusik. Beethovens um 1800 komponiertes Streichquintett in Wiener Besetzung (mit zwei Bratschen) ist sein erster – und einziger – originärer Beitrag zur Gattung. Fast scheint es, als habe er Mozart auf diesem Feld den Rang nicht streitig machen wollen.
Auch Nikolaj Rimskij-Korsakow schrieb sein Streichsextett A-Dur in jungen Jahren, Anlass war ein Wettbewerb. Es erhielt zwar keinen Preis, doch immerhin ließ sich ein bekannter zeitgenössischer Kritiker lobend über den jugendlichen, unterhaltsamen und fröhlichen Charakter des Werks aus.
Mauricio Kagel komponierte sein zweisätziges 4. Streichquartett mit Anfang sechzig – es ist sein letzter Beitrag zu der traditionsreichen Gattung, die für ihn zur „größten Herausforderung“ gehört, weil die „letzten Quartette von Beethoven ununterbrochen im Nacken eines Komponisten“ schlummern. „Und wenn man es wagt, noch ein Streichquartett zu schreiben, muss man sich selbst sagen: Wenn du weniger gut bist, lass es!"

Tickets | SWR Studio Kaiserslautern | Tel. 0631/36228 395 51
Freier Eintritt für die „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“

Mittwoch, 10. April 2019 | 20 Uhr | Hochschule für Musik Saar
5. ENSEMBLEKONZERT SAARBRÜCKEN
„La flûte de Pan“

Grigory Mordashov, Flöte, Stefan Zimmer, Klarinette, Thomas Hemkemeier, Violine, Christoph Mentzel, Violine, Benjamin Rivinius, Viola, Valentin Staemmler, Violoncello, Marta Marinelli, Harfe

Eugène Bozza Deux Impressions für Flöte und Harfe
Maurice Ravel Sonatine en trio für Flöte, Viola und Harfe
Claude Debussy Prélude à l’après-midi d’un faune für Flöte, Klarinette, Streichquartett und Harfe
Premiere rapsodie für Flöte, Klarinette, Streichquartett und Harfe
Jules Mouquet La flûte de Pan op. 15 für Flöte und Harfe
Giacinto Scelsi Suite für Flöte und Klarinette
Maurice Ravel Introduction et Allegro für Flöte, Klarinette, Streichquartett und Harfe

Der französische Impressionismus hat den Instrumenten Flöte und Harfe so manche zauberhafte Musik beschert. Neben Originalwerken stehen auf diesem Programm auch einige Bearbeitungen, etwa Debussys berühmtes „Prélude à l’après-midi d’un faune“ in einer kammermusikalischen Variante. In die Welt von Hirten und Halbgöttern entführt auch das Duo des Pariser Antikenliebhaberss Jules Mouquet.

Konzerteinführung | 19.15 Uhr | Gieseking-Saal
Sendetermin | Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio
Tickets | SR-Shop im Musikhaus Knopp | Tel. 0681/9 880 880
Freier Eintritt für die „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“

Donnerstag, 11. April 2019, 13:00 Uhr, SWR-Studio, Emmerich-Smola-Saal
5. KONZERT „A LA CARTE“ KAISERSLAUTERN
American Sound

Deutsche Radio Philharmonie
Brad Lubman, Dirigent
Anny Hwang, Klavier
Sabine Fallenstein, Moderation

Leonard Bernstein Ouvertüre zu „Candide“
Samuel Barber Konzert für Klavier und Orchester op. 38
George Gershwin „Rhapsody in Blue“

Mit der „Rhapsody in Blue“ von 1924 hatte Gershwin echte amerikanische Musik geschrieben, in der sich der Schmelztiegel Amerika spiegelt, mit sprudelnder Energie, jazzigen Rhythmen und der optimistischen Klarinette. Jazzig kommt auch das Klavierkonzert von Samuel Barber daher, das er für den Pianisten John Browning geschrieben hatte. „Das Beste je von einem Amerikaner geschriebene Klavierkonzert“, lobte die Kritik nach der Uraufführung 1962. Und weiter: „Dies ist ein richtiges Virtuosenkonzert, das teilweise umwerfend schwierig geschrieben ist.“ Eine Herausforderung also für Anny Hwang, Saarländerin mit asiatischen Wurzeln und international gefragte Pianistin.

Ab 12 Uhr wird im SWR Studio ein Mittagessen angeboten, bitte beim Kauf der Eintrittskarte mitreservieren.
Sendetermin | Live im SWR2 Mittagskonzert
Tickets | Tourist-Information Kaiserslautern | Tel. 0631/365 2317

Freitag, 12. April 2019 | 20 Uhr | Funkhaus Halberg, Großer Sendesaal
4. STUDIOKONZERT SAARBRÜCKEN

Deutsche Radio Philharmonie
Brad Lubman, Dirigent
Anny Hwang, Klavier

Leonard Bernstein Ouvertüre zu „Candide“
Samuel Barber Konzert für Klavier und Orchester op. 38
George Gershwin „Rhapsody in Blue“
Leonard Bernstein „Symphonic Dances“ aus der „West Side Story“

Leonard Bernstein ist eine Legende der amerikanischen Musik. Sein Musical „West Side Story“, das 1957 am Broadway Premiere feierte, trat danach seinen Siegeszug um die Welt an. Bernstein selbst arrangierte 1961 einige Tänze daraus zu einer Suite für Orchester und brachte damit sein Musical auch in den Konzertsaal. „Der Jazz ist eine original amerikanische Errungenschaft, die andauern wird, nicht als Jazz vielleicht, aber er wird in der zukünftigen Musik seine Spuren in irgendeiner Form hinterlassen“, sagte einmal George Gershwin und meinte damit nicht zuletzt seine eigenen Kompositionen. Und genau diese Einflüsse aus dem Jazz verbinden die drei Giganten der amerikanischen Musik Gershwin, Bernstein und Barber.

Konzerteinführung | 19.15 Uhr | Großer Sendesaal
Sendetermin | Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio
Tickets | SR-Shop im Musikhaus Knopp | Tel. 0681/9 880 880

Tikets Saarbrücken: SR-Shop im Musikhaus Knopp, Futterstraße 4, Tel. 0681/9 880 880
Tickets Kaiserslautern: Tourist-Information Kaiserslautern, Tel. 0631/365 2317

Eine chronologische Übersicht über alle Konzerttermine finden Sie unter www.drp-orchester.de