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Konzerte


Josep Pons ist Dirigent der 6. Matinée am 22. April 2018 in Saarbrücken

Die nächsten Konzerte

Sonntag, 22. April 2018 | 11 Uhr | Congresshalle Saarbrücken
6. MATINÉE SAARBRÜCKEN
Traum und Revolte

Deutsche Radio Philharmonie
Dirigent: Josep Pons
Frank Peter Zimmermann, Violine

Paul Hindemith Kammermusik Nr. 4 für Violine und größeres Kammerorchester op. 36 Nr. 3
Robert Schumann Fantasie für Violine und Orchester C-Dur op. 131
Benet Casablancas „Sogni ed Epifanie“ (2015) Deutsche Erstaufführung
Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485

Hindemiths Kammermusik Nr. 4 ist Teil einer Reihe, die zwischen 1921 und 1927, in seiner bilderstürmerischen Zeit, entstanden ist: ein Violinkonzert, in dem ein greller, scharf akzentuierter Tuttiklang dominiert. Der überragende Geiger Frank Peter Zimmermann, ebenso brillant-intelligent wie intuitiv und facettenreich, kombiniert es mit Schumanns Violinfantasie von 1853. „Sogni ed Epifanie“, ein Werk des Katalanen Benet Casablancas, ist beeinflusst vom Werk des Dichters Rafael Argullol, von Visionen, dem Mysteriösen, dem Überirdischen wie auch den Traumwelten der Nacht und ihren Dämonen. Benet Casablancas ist Artist in Residence des Instituto Cervantes. Dieses exquisite Programm liegt in den Händen des faszinierend jede Faser der Musik durchdringenden spanischen Dirigenten Josep Pons.

Konzerteinführung | 10.15 Uhr | Konferenzraum II Congresshalle
Orchesterspielplatz | 11 Uhr | für Kinder ab 4 Jahren
Sendetermin | Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio
und ab 23.4.2018 zum Nachhören auf dieser Seite
Tickets | SR-Shop im Musikhaus Knopp | Tel. 0681/9 880 880

Freitag, 27 April 2018 | 20 Uhr | Funkhaus Halberg, Großer Sendesaal
6. STUDIOKONZERT SAARBRÜCKEN
im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mouvements“

Deutsche Radio Philharmonie
Dirigent: Titus Engel
eSpace, Studio für experimentelle und elektronische Musik HfM Saar
Klangregie/Live-Elektronik: Gary Berger

Heinz Holliger „Atembogen“ für Orchester
Florian Schwamborn 1. Symphonie „Neopolis“ Uraufführung
Kompositionsauftrag der Deutschen Radio Philharmonie

Samuel Walther „Châtaigne“ Uraufführung
Auftragswerk des Théodore-Gouvy-Preisträgers der Saarbrücker Komponistenwerkstatt 2017
Bernhard Lang „DW7“ für großes Orchester und Loop-Generator

 „Neopolis ist das orchestrale Zeitportrait einer Megastadt in der nahen Zukunft. In einer Anreihung kurzer Orchesterstücke porträtieren die Klangbilder die Vision einer Welthauptstadt, in der Menschen aller Völker, Kulturen und Religionen zusammenleben“ – so Florian Schwamborn zu seiner neuen Komposition. Die Uraufführung dieser „Symphonie“ wird durch zwei schon bekannte zeitgenössische Werke ergänzt: Heinz Holligers „Atembogen“ von 1974/75 ist, wie er sagt, „ eine Musik im Bereich zwischen ‚noch klingen’ und ‚nicht mehr klingen’“. Bernhard Langs „DW7“ gehört zur Serie seiner „Differenz/ Wiederholungsstücke“. Durch den Einsatz von computerbasierter „Loop- Technik“, bei dem das neu eingerichtete Studio für experimentelle Musik der HFM Saar zum Einsatz kommt, nähert er sich dem Thema der musikalischen Wiederholung und Variation auf ganz eigene Weise.

Konzerteinführung | 19.15 Uhr | Großer Sendesaal
Tickets | SR-Shop im Musikhaus Knopp | Tel. 0681/9 880 880

Mittwoch, 2. Mai 2018 | 20 Uhr | Hochschule für Musik Saar
4. ENSEMBLEKONZERT SAARBRÜCKEN
im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mouvements“

Grigory Mordashov, Flöte
Veit Stolzenberger, Oboe
Rainer Müller-van Recum, Klarinette
Zeynep Köylüoglu, Fagott
Benoit Gausse, Horn
Marta Marinelli, Harfe
Thomas Hemkemeier, Violine
Christoph Mentzel, Violine
Jessica Sommer, Viola
Valentin Staemmler, Violoncello

Peter Eötvös „PSY“ für Flöte, Violoncello und Harfe
Heiner Goebbels Toccata für Teapot und Piccoloflöte aus dem Musiktheater „Schwarz auf Weiß“
Elliott Carter Quartett für Oboe, Violine, Viola und Violoncello
Igor Strawinsky Epitaphium für das Grabmal des Prinzen Max Egon zu Fürstenberg für Flöte, Klarinette und Harfe
Karlheinz Stockhausen „Adieu“ für Bläserquintett
Harrison Birtwistle „Tragoedia“ für Kammerensemble

Es hat nun schon Tradition, dass nicht nur die Deutsche Radio Philharmonie, sondern auch Solisten aus ihren Reihen Konzerte zu der Veranstaltungsreihe „Mouvements“ mit spannender Musik der Gegenwart beisteuern. Diesmal ist es ein „internationales“ Programm von prägenden und prominenten Komponisten aus Ungarn, Deutschland, den USA und Großbritannien.

Konzerteinführung | 19.15 Uhr | Gieseking-Saal
Sendetermin | Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio
und ab 3.5.2018 zum Nachhören auf dieser Seite

Tickets | SR-Shop im Musikhaus Knopp | Tel. 0681/9 880 880
Freier Eintritt für die „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“

Samstag, 5. Mai 2018 | 19.30 Uhr | Christuskirche
GASTKONZERT MAINZ

Deutsche Radio Philharmonie
Bachchor Mainz
Dirigent: Ralf Otto
Susanne Bernhard, Sopran
Henriette Gödde, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Yorck Felix Speer, Bass

Felix Mendelssohn-Bartholdy "Elias" Oratorium in 2 Teilen für Soli, Chor und Orchester, op. 70

Wie eine ›geistliche Oper‹ sollte ein zeitgemäßes Oratorium klingen – das jedenfalls war die unverrückbare Vorstellung Mendelssohns, um der musikalischen Gattung Oratorium wieder jenen Stellenwert in der Musikwelt seiner Zeit zu verschaffen, die ihm seiner Meinung nach gebührte. Tatsächlich hatte Mendelssohn mit der Komposition des Oratoriums Paulus op. 36 im Jahre 1836 die Gattung aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt und Hoffnungen auf ein neuartiges Oratorium Nahrung verliehen.

Aber der Weg zu einem Folgewerk von solchem exemplarischen Charakter war extrem langwierig. Mit eigenen und fremden Themen- und Librettoentwürfen war Mendelssohn lange Zeit unzufrieden. Über Jahre kristallisierte sich heraus, dass sich für seine Vorstellungen eigentlich nur ein alttestamentlicher Stoff eignete, der sowohl Dramatisches als auch Kirchliches enthält, sich aber dennoch in markanten Szenen prägnant und bestimmt in Frage und Antwort, Rede und Widerrede, überzeitlich im christlichen Bekenntnis und gleichzeitig ergreifend in chorischen Volksszenen komponieren ließ. So drehte sich Mendelssohns Streben in zehnjähriger intensiver Arbeit darum, Taten und Ereignisse aus dem Umfeld des Propheten Elias in dramatischer Form aufzubereiten, mit ethischer Wirkung zusammenzustellen und beim Musikfest in Birmingham 1846 zur Uraufführung zu bringen.

Kostenfreier Einführungsvortrag um 18.30 Uhr im Chorsaal der Christuskirche
Kartenvorverkauf: Tel. 0700 22 – 22 24 24 67

Sonntag, 13. Mai 2018 | 11 Uhr | Congresshalle Saarbrücken
7. MATINÉE SAARBRÜCKEN
im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mouvements“

Deutsche Radio Philharmonie
Dirigent: Johannes Kalitzke
Christianne Stotijn, Mezzosopran
Johannes Moser, Violoncello
Xiao-Ming Han und Benoît Gausse, Horn
eSpace, Studio für experimentelle und elektronische Musik HfM Saar
Klangregie/Live-Elektronik: Gary Berger

Michel van der Aa „Spaces of Blank“, Liederzyklus für Mezzosopran, Orchester und Soundtrack (2007)
Hans Zender Kalligraphie IV für Orchester (Neufassung 1999)
Claude Lefebvre „Cor(ps) à cor(ps)“ pour deux cors solistes et orchestre (2000)
Johannes Kalitzke „story teller“ für Violoncello und Orchester (2016)

Inspiriert von Gedichten Emily Dickinsons und Rozalie Hirs nimmt Michel van der Aa in seinem Liederzyklus seine Hörer mit auf eine Reise und durchstreift die „endlose Einsamkeit des Raums“ wie auch den geschlossenen „Garten der Statuen“. Die Mezzosopranistin Christianne Stotijn ist mit dem Werk bestens vertraut, sie hat den Zyklus schon zusammen mit dem Concertgebouw Orchester auf CD eingespielt. Johannes Kalitzkes Cellokonzert wurde angeregt durch das Schaffen des Modefotografen Tim Walker. „Am Anfang im klassischen Sinne als Solo- Instrument verstanden, wird der Solopart schrittweise zum Dialogpartner und wird am Ende von den rotierenden Klangmassen aufgesogen“, so Kalitzke. Claude Lefebvres Komposition mit dem mehrdeutigen Titel „Cor(ps) à cor(ps)“ liegen poetische Zeilen zugrunde: „Der Luftstrom Hände der silbernen Körper liebkost das harmonische Gewebe …“. Sie ist im Jahr 2000 im Auftrag des Saarländischen Rundfunks entstanden. Claude Lefebvre ist 2012 in Metz gestorben, dies ist auch eine Hommage an ihn.

Konzerteinführung | 10.15 Uhr | Bankettraum Congresshalle
Orchesterspielplatz | 11 Uhr | für Kinder ab 4 Jahren
Tickets | SR-Shop im Musikhaus Knopp | Tel. 0681/9 880 880

Tickets Saarbrücken: SR-Shop im Musikhaus Knopp, Futterstraße 4, Tel. 0681/9 880 880
Tickets Kaiserslautern: Tourist-Information Kaiserslautern, Tel. 0631/365 2317

Eine chronologische Übersicht über alle Konzerttermine finden Sie unter www.drp-orchester.de